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Hallo mein kleiner Engel,
ich habe lange überlegt, was ich hier schreiben soll... und vieles auch wieder gelöscht. Es ist so schwer, die Worte zu finden, die das ausdrücken, was ich fühle und denke. Ich weiss bis heute nicht, was für ein Tag der 8. Dezember 2007 eigentlich war. War er der traurigste Tag in meinem Leben? Einerseits ja... aber andererseits auch nicht. Ich war so stolz dich auf meinem Unterarm liegen zu haben. In dem Moment hab ich einfach nur dich gesehen und war stolzer Papa... Gerne hätte ich noch viel mehr Zeit mit dir verbracht, aber es ging nicht :-(
Am 20. Dezember 2007 haben wir dich zu deiner Sternenwiese geleitet, es war so schwer dein Bettchen zu tragen, zu wissen dass dies der letzte gemeinsame Weg auf Erden ist. Ich wollte eigentlich kraft- und leblos zusammensacken, aber ich denke deine kleine Seele hat mir die Kraft gegeben, das durchzustehen.
Spuren hast du in meinem Herzen reichlich hinterlassen, wie Fußabdrücke am Strand. Man fragt sich, wer war das... was für ein Mensch war das... genauso frage ich mich, was für ein Mensch du geworden wärst... wie hätten deine Augen ausgesehen, wie dein erstes Lächeln, wie hätte sich das erste “Papa” angehört...
Viele andere werden dich vergessen, aber an dem Tag, an dem ich mein eigenes Segelschiff betrete und dem Horizont entgegen segle, werde ich mich ganz besonders freuen... ich darf dich dann endlich wiedersehen!
Dein Papa
Die Nacht, in der das Fürchten wohnt,
hat auch die Sterne und den Mond.
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